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INTERNATIONALER
TAG DER UNTERSTÜTZUNG Wir befinden uns im Jahr 2007 und es gibt weiter politische Gefangene auf dieser Welt: in Palästina, im Baskenland, in Kolumbien, in der Festung Europa, in den Vereinigten Staaten, in Guantanamo auf Kuba, einem Gebiet Kubas, das noch nicht zurückgegeben wurde, usw. Überall zeigen uns die Häftlinge in ihren Gefängnissen weiter, dass der Kampf und der Einsatz von Tausenden von Frauen und Männern sich fortsetzt, von Frauen und Männern, die gefangen gehalten werden, weil sie gegen Unterdrückung und Unrecht gekämpft haben. Soziale und politische Konflikte, unterdrückte Nationen, die beherrschende Logik des Geldes und der Akkumulation, Spekulation, Versklavung und Zerstörung sind die Wurzeln der Ursachen, die Millionen von Menschen dazu bewegen, überall in der Welt zu kämpfen. Sie kämpfen für eine Welt, in der die Logik des Kapitalismus nicht beherrschend ist, eine Welt, in der die Vielfalt der Tausende von Völkern, aus der sie sich zusammensetzt, überdauern kann. An diesem 17. April 2007 müssen wir die Aufmerksamkeit vor allem auf Europa lenken. Es ist ein Europa, in dem es weiter politische Gefangene gibt, besonders in Frankreich und Spanien. Dort sind wir baskische politische Gefangene zu Hunderten in Haftanstalten über das ganze Gebiet dieser beiden Staaten verstreut. Dort gibt es aber auch kommunistische Genossinnen und Genossen, Korsen, Galizier, Katalanen und Bretonen. In Italien nimmt die Verfolgung oppositioneller Bewegungen zu und die Unabhängigkeitsbewegungen auf Sardinien werden unterdrückt. In Deutschland leben Debatten darüber auf, die Verurteilungen politischer Häftlinge zu verlängern. In allen Ländern werden wieder Gewerkschafter und Arbeiter eingesperrt, die gegen ein Europa des Kapitals zu kämpfen. Das Gefängnis von Bermash und die Isolationsgefängnisse in Frankreich, Spanien, Belgien und Deutschland zeigen uns ganz klar, welch hohen Preis die Staaten diejenigen zahlen lassen wollen, die gegen sie kämpfen. Wir möchten auch an die fünf Häftlinge des Imperiums erinnern, die eingesperrt sind, weil sie gegen den Terrorismus gekämpft haben, den die Vereinigten Staaten gegen Kuba ausüben. Wir erinnern an die puertorikanischen Gefangenen Leonard Peltier und Mummia Abbu Jamal. Wir erinnern an Simon Trinidad und an Sonia, kolumbianische Häftlinge in den USA. Wir erinnern an die peruanischen politischen Gefangenen, an die Mapuche, an die kolumbianischen Gefangenen der völkermordenden Regierung von Alvaro Uribe, an die palästinensischen politischen Gefangenen, die sich an der vordersten Front des Kampfes gegen die zionistische und imperialistische Plünderung der Länder des Nahen Ostens befinden, an das tapfere irakische Volk, das gegen die brutale imperialistische Aggression kämpft, sowie an die türkischen Gefangenen, die weiter gegen die Isolationseinheiten kämpfen. Es war schon immer so: das Kämpfen hat seinen Preis und es ist dieser Preis, den Kameradinnen und Kameraden bereit sind zu zahlen, die überall in der Welt kämpfen, um diese kapitalistische Welt zu verändern und sie durch eine bessere zu ersetzen. Daher wollen wir den heutigen 17. April nutzen, um den Status als politischer Gefangener für alle Kameradinnen und Kameraden einzufordern, die Strafen absitzen, welche ihnen von Richtern auferlegt wurden, die Schergen des Kapitals, obrigkeitshörig und profilierungssüchtig sind. Wir fordern für unsere Völker im Kampf demokratische Bedingungen, Bedingungen, die den Beraubten und Unterdrückten gleiche Mittel des Kampfes zugestehen wie den Unterdrückern. Wir fordern Euch auf, an diesem Tag Versammlungen, Protestmärsche und alle Arten von Initiativen zu betreiben, damit dieser Tag ein Tag des Kampfes wird, der auf dem Kampf vor Ort gründet, aber auch gleichzeitig auf den Kampf anderer Völker verweist, denn wir kämpfen nicht allein – andere Völker begleiten uns mit ihrem Kampf. Wir umarmen alle Frauen und Männer ganz fest, die in einer Zelle sitzen, hinter Stacheldraht. Eine feste solidarische Umarmung und unsere Verpflichtung, unsere Kampf fortzusetsen und wir fordern Euch auf, ihn von aussen zu unterstützen. HOCH
SOLLEN DIE POLITISCHEN GEFANGENEN 15.
März 2007 |